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02. 2. 12 | Ask Me | 25 Kommentar/e
Edit (4.2): Etwas, dass ich dieses Wochenende bereits gelernt habe:
Mamas Gun sind genial und mit neuem Album zurück. Aktueller Favorit: The Life and Soul. Hoffenltich hört man von diesen Engländern noch viel, viel mehr.

Dinge, die ich vergangenes Wochenende gelernt habe:

Ich kann nicht Billard spielen. Trotzdem habe ich gewonnen (obwohl es bei meiner Freundin definitiv um einiges cooler und professioneller aussah und sie mir zunächst weit voraus war <- drei versengte Kugeln in Folge). Der Faktor Anfängerglück ist eben wirklich nicht zu verachten.

bildMeine beste Freundin (und hey, ich weiß das du das liest) ist ein Feigling. Schlechter als ich hättest du dich beim Billard mit Sicherheit auch nicht angestellt. Mal was unter Umständen peinliches zu tun kann verdammt viel Spaß machen (es mich aber alleine gegen eine geübte Billard-Spielerin aufnehmen zu lassen ist mies).

Billard spielen ist ideal fürs Flirten (Körperkontakt!). Vorausgesetzt die Frau kann es nicht und der Mann ist größer als man selbst. Problematisch wird es allerdings, wenn Mann zwar größer ist, Frau aber besser spielt als er. Dann hilft nur dumm stellen (was natürlich nur funktioniert, wenn dies das Ego der Frau zulässt).

Männer haben mehr Probleme als Frauen sich vor anderen Leuten lächerlich zu bildmachen, weswegen sie beim Billard spielen immer möglichst laut und oft betonen müssen, dass sie dies schon sehr, sehr lange nicht mehr getan haben. Wenn sie genau darüber nachdenken, haben sie es eigentlich natürlich noch nie gemacht. Lautstärke und Anzahl der Wiederholungen steigen potentiell je nach Anzahl der Frauen am Nebentisch (bei drei Frauen war die Lautstärke also schon recht ansehnlich). Vor allem wenn sie es augenscheinlich besser können (was nicht der Fall war, wir waren nur fast schon fertig).

Es geht einfach nichts über einen Mädelsabend mit den beiden besten Freundinnen (nachdem man sie drei Wochen lang nicht gesehen hat), während dem man äußerst bescheuertes und peinliches Zeug labert.

Funklöcher machen die Leute nervös.

Mein Handy ist zwar uralt, kann aber eine irrwitzig große Anzahl an SMS speichern (aktueller Stand: 453 <- davon 397 von ein und derselben Person).

Skifahren bei Nebel macht trotz genialer Pistenverhältnisse keinen Spaß.

Das amerikanische Remake von "Verblendung" ist viel besser als das bildschwedische Original (auch wenn mich Daniel Craig als Mikael Blomqvist mit seinem Tick die Brille nur halb abzusetzen fast wahnsinnig gemacht hat). Und: ich kann im Kino auch mal Glück haben, denn: der größte Mensch im Saal saß vor meiner Freundin. Die Frau neben mir litt aber an Schnappatmung, weswegen ich befürchtet habe, sie würde gleich aus dem Sessel fallen und meine praktisch nicht mehr vorhandenen Erste-Hilfe-Kenntnisse wären gefordert.

Zum fünften Mal macht selbst "New Moon" nicht mehr wirklich Spaß (vor allem wenn ständig Werbung läuft). Allerdings ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie oft Jacob halb nackt durchs Bild läuft… Schade, dass Indianer nicht gerade in mein Traummann-Schema passen.

Es gibt nichts Besseres als gute Laune beim Autofahren zu haben, das Radio ganz laut aufzudrehen (vorzugsweise wenn Lieblingsmusik läuft <- in jenem Fall: House on a Hill von Mamas Gun) und möglichst schief und falsch mitzugrölen.

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